Naturschutzmonitoring im ÖPUL 2023

WIR SCHAUEN DRAUF!

Die vier Naturschutzmonitorings im ÖPUL 2023 binden landwirtschaftliche Betriebe aktiv in den Schutz von Natur und Artenvielfalt ein. 
Die Beobachtungen leisten einen wertvollen Beitrag, die Auswirkungen des Österreichischen Agrarumweltprogrammes (ÖPUL) auf das Vorkommen bestimmter Tier- und Pflanzenarten zu erkennen und unterstützen die Dokumentation klimatischer und phänologischer Veränderungen.

​Melden auch Sie sich im nächsten ÖPUL-Mehrfachantrag für eines oder mehrere unserer Monitoringprogramme an!

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VIER NATURSCHUTZMONITORINGS

BIODIVERSITÄTS-MONITORING

Beobachtungen im extensiven Grünland, auf Biodiversitätsflächen und von Problempflanzen hilft dabei die ÖPUL-Bewirtschaftungs-auflagen zu optimieren und dabei die Natur besser zu verstehen.

PHÄNOFLEX

Die phänologischen Daten zu Wiesen-Knäuelgras und Schwarzem Holunder helfen dabei, eine österreichweite Karte zu erstellen und die vorgegebenen Schnittzeit-punkte flexibel an die jährliche Naturentwicklung anzupassen.

SCHNITTZEIT NACH PHÄNOLOGIE

Durch die Dokumentation der Blühentwicklung von Zeigerpflanzen kann der Schnittzeitpunkt auf Naturschutzflächen in den Bundesländern Salzburg und Steiermark flexibel angepasst werden.

BEOBACHTUNG DER GROßTRAPPE

Eine gezielte Beobachtung der Großtrappe gemeinsam mit der Bewirtschaftung auf Trappenschutzflächen in Niederösterreich und im Burgenland unterstützt die Schutzbemühungen rund um diese faszinierenden Vögel.

SO EINFACH
GEHT'S

Jährlich drauf schauen, gemeinsam profitieren und Natur verstehen. Ihre Beobachtungen und Dokumentationen leisten einen wertvollen Beitrag, die Auswirkungen des ÖPUL auf das Vorkommen bestimmter Tier- und Pflanzenarten zu erkennen und dieses Wissen authentisch an andere Landwirtinnen und Landwirte weiterzugeben. 

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„Es macht mir Freude, mir die Zeit fürs Beobachten zu nehmen!“

Julia Huber

Landwirtin Vorarlberg

Die gesammelten Eingaben aller teilnehmenden Landwirtinnen und Landwirte dienen dazu, die ÖPUL-Maßnahmen im Sinne der Großtrappe noch zielgerichteter anzubieten. So lässt sich auch der Erfolg dokumentieren.

Josef Mann
Landwirt NÖ

„Durch das Monitoring macht man sich Gedanken, warum sich manche Arten so oder so entwickeln. Damit werden die Naturschutzziele automatisch auch zum eigenen Anliegen!“

Markus Schleich

Landwirt Tirol

„Dank unserer Beobachtungen kann der erlaubte Mahdzeitpunkt an die geänderten Klimabedingungen angepasst werden.“

Marianne Hofer

Landwirtin Tirol